R. C. ACKERMANN, Inventar der Fundmünzen der Schweiz. Jahresbericht SAGW 2010
Sie können den Bericht gerne online lesen.
Am 22. Januar 2010 wurde der neunte Band aus der Monographien-Reihe des IFS im festlichen Gotischen Saal des Zuger Rathauses der Öffentlichkeit präsentiert. Der Autor Stephen Doswald legt in seinem neuen Buch weitere 1371 im Kanton Zug gefundene Münzen und andere numismatische Objekte vor.
Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard und der Präsident der Kommission für das IFS Dr. Markus Peter würdigten in ihren Ansprachen die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Zuger Kantonsarchäologie und dem IFS sowie die grosse Bedeutung der Fundmünzen für die archäologische Erforschung des Kantons. Im Anschluss erläuterte der Autor anhand des Fundmaterials einige spannende Aspekte des Münzumlaufs im Kanton Zug von der Antike bis in die Neuzeit.

Beim anschliessenden Apéro konnten die Kontakte zwischen IFS und Kantonsarchäologie vertieft werden.
Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.
STEPHEN DOSWALD, Kanton Zug II. Inventar der Fundmünzen der Schweiz 9, Bern 2009.
210 × 297 mm, 340 Seiten, 38 Tafeln.
CHF 109.– (plus Versand) / Der Europreis (plus Versand) wird zum jeweiligen Tageskurs berechnet.
ISBN 978-2-940086-08-5
Weitere Informationen zu diesem Buch finden Sie bei den Publications. Bestellen können Sie es per Flyer.
R. C. ACKERMANN, Inventar der Fundmünzen der Schweiz. Jahresbericht SAGW 2009
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Das Jahrbuch Nr. 88, 2008 des Historischen Vereins Glarus ist ganz der Numismatik gewidmet. Unter anderem sind alle bekannten Münzfunde und münzverwandte Objekte wie Jetons oder Spielmarken von der Antike bis zur Neuzeit aus dem Kanton Glarus erstmals zusammen gestellt.
J. Diaz Tabernero – R. C. Ackermann – M. Nick, Münzen und Münzfunde aus dem Land Glarus. Jahrbuch des Historischen Vereins Glarus 88, 2008, S. 9-109.
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Alle bekannten nachantiken Funde aus Kirchen des Kantons Aargau sind in diesem Aufsatz im Detail katalogisiert und werden in einen historisch-archäologischen Zusammenhang gestellt.
J. Diaz Tabernero, Zwischen Bern, Luzern, Zürich und Basel: Münzen aus Aargauer Kirchen. Schweizerische Numismatische Rundschau 87, 2008, S. 147-191.
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4. November 2008, 20.00 Uhr
Kulturraum–Kunsthaus–Glarus (KKG)
Im Volksgarten, CH-8750 Glarus
Auf Einladung von Augusta Raurica und des IFS traf sich der Arbeitskreis für Experimentelle Numismatik für seine Herbstsitzung in Augst. Den Schwerpunkt legten wir auf die «Zeugnisse der antiken Münzherstellung» in der Schweiz. Augst mit seinen zwei Münzwerkstätten – die Subaeraten-Werkstatt in der Insula 50 und ca. 6’000 Fragmente von Münzgussförmchen aus einem unterirdischen Brunnengewölbe – gab dazu den würdigen Rahmen und präsentierte sich in prächtigem Herbstwetter.

Neben den Arbeitssitzungen organisierte M. Peter ein Kolloquium zu diesem Thema. Zusätzlich zum reichen Augster Fundmaterial gelang es, die wichtigsten Originale aus der Schweiz zusammenzuziehen: Die keltischen Stempel von Avenches, dem Mont Vully und aus dem Historischen Museum Basel sowie die römischen Stempel von Vindonissa und aus dem Bernischen Historischen Museum konnten direkt miteinander verglichen werden; ein Tüpfelplattenfragment aus Avenches und ein Gussförmchen im Münzkabinett Winterthur ergänzten die Materialschau. Drei allgemeine Referate zur Herstellung antiker Prägestempel rundeten das Programm ab. Die prägnanten Materialpräsentationen und die gelungene Durchmischung der rund 20 Numismatiker, Archäologen, Metallogen und Analytiker ermöglichten eine intensive Diskussion, die sicherlich fortgeführt werden wird.
Dank Ch. Jäggy, Biel-Benken, und A. Besse, Aigle, kam auch der praktisch-experimentelle Teil nicht zu kurz: Sie zeigten ihre Experimente zur mittelalterlichen bzw. keltischen Münzprägung und ermöglichten den Teilnehmern, selber Schrötlinge, Stempel und Hammer in die Hand zu nehmen.
Text und Fotos: Rahel C. Ackermann, IFS
Weitere Impressionen finden Sie in einer kleinen Slideshow.
Am Anfang stand eine Internet-Recherche, die zur Excel-Tabelle des Hortfundes von Sursee auf der Homepage des IFS führte. Die vielen französischen Münzen erregten das Interesse der Mitglieder der Union Numismatique d’Alsace: Sie beschlossen, diesen Fund im Rahmenprogramm ihrer Münzenbörse am 24. Februar 2008 in Strassburg vorzustellen.
Die attraktive kleine Ausstellung stellte den Hort in den Zusammenhang der Schweizer Münzgeschichte der 1840er Jahre bis zum Münzumtausch 1850/1851 und zeigte ausführlich die einheimische Münzproduktion sowie die Grosssilbermünzen der umliegenden Währungsgebiete.

Die verschiedenen Münzsysteme wurden nicht nur mit Texten und Karten erläutert, sondern in den Tischvitrinen auch mit zahlreichen Münzen aus den Sammlungen dreier Mitglieder der Union illustriert. Der Hort von Sursee zeigt exemplarisch, wie all diese Münzen im selben Bargeld-Stock zusammenfinden konnten.
Die Ausstellung stiess auf reges Interesse der Besucher. Insbesondere die Mitglieder der Union Numismatique d’Alsace waren begeistert, fanden sie doch «ihre» Sammelobjekte wieder und konnten sie in einen grösseren münzgeschichtlichen Zusammenhang einordnen. – Es ist vorgesehen, die Ausstellung im Herbst 2008 nochmals an einer Münzenbörse in der Nähe von Strassburg zu zeigen.
Ein paar Impressionen finden Sie in der kleinen Slideshow.
Rahel C. Ackermann
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Wegen eines Programmierungsfehlers in unserer Datenbank waren die Indices unserer Bulletins IFS ITMS IRMS 12 und 13 fehlerhaft. Die Corrigenda stehen Ihnen als PDF in der Rubrik Downloads bereit.
Die Broschüre und der Flyer des IFS ist in italienischer Sprache erschienen und kann als PDF heruntergeladen werden.
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Der Jahresbericht IFS ITMS IRMS 2006 ist in der Rubrik Publikationen online einsehbar oder kann als PDF heruntergeladen werden.
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Ab sofort kann der Bestand der Präsenzbibliothek des IFS online abgefragt werden. Zur Zeit sind über 2500 Titel erfasst. Der Katalog wird laufend ergänzt und monatlich aktualisiert.
Link: Online-Bibliothek
Ab sofort kann das viersprachige Wörterbuch (deutsch – französisch – italienisch – englisch) des IFS online abgefragt werden. Zur Zeit sind rund 800 numismatische Begriffe erfasst.
Link: Online-Wörterbuch
In der Rubrik Dienstleistungen -> Downloads finden Sie die wichtigsten Dokumente des IFS zum Herunterladen. Desweiteren stehen verschiedene Materialien und Forschungsberichte zur Schweizer Numismatik sowie ausgewählte Artikel zum Thema Schweizer Münzfunde, die von IFS-Mitarbeitern verfasst wurden, zur Verfügung.
Im Märzheft der Schweizer Münzblätter ist der Forschungsbericht zur keltischen Numismatik in der Schweiz 1972–2005 von Dr. Michael Nick erschienen. Neben dem Bericht liefert der Autor eine Liste mit den wichtigsten Publikationen zur keltischen Numismatik, die im genannten Zeitraum veröffentlicht wurden.
M. Nick, Keltische Numismatik in der Schweiz 1972–2005. Schweizer Münzblätter 56, 2006, S. 9–19. (PDF)
210x297 mm, 72 Seiten, 17 Tafeln, inkl. CD-ROM. CHF 37.– (plus Versand) / Der Europreis (plus Versand) wird zum jeweiligen Tageskurs berechnet. ISBN 2-940086-07-9.
Der in den frühen 1920er Jahren südöstlich von Neunkirch (Kt. Schaffhausen) gehobene Münzschatzfund besteht heute noch aus 195 Gold- und Silbermünzen der zweiten Hälfte des 14. bis Ende des 15. Jahrhunderts.
Die sechs Goldgulden stammen aus Basel, Brandenburg, Köln und Nördlingen. Die Silbermünzen wurden v. a. in Bern (71 Exemplare, vorwiegend Batzen) und in Tirol (68 Exemplare, alles Kreuzer) hergestellt. Weitere Münzstätten sind Sitten, Solothurn, Zürich, Lienz, Genua, Mailand, Pavia und Kuttenberg.
Das Besondere am Fund sind die zur Zeit der Verbergung noch jungen Münzsorten wie die Testoni, Dicken und Batzen; für diese ist der Neunkircher Hort wohl der früheste Fundbeleg im deutschschweizerischen und südwestdeutschen Raum. Vergraben wurde der Schatz um 1500, ein Zusammenhang mit dem Schwabenkrieg von 1499 ist denkbar.
Der Katalog von IFS 7 als Excel-Tabelle. Hier finden Sie den Katalog von J. Diaz Tabernero, Ein Hortfund der Zeit um 1843 aus Sursee (LU). IFS 7, Bern 2003. Alle Beschreibungen, Legenden, Gewichte etc. der 705 Münzen stehen als Excel-Tabelle zur freien Verfügung.
Laden Sie sich die Anleitung zum IFS Jubiläumsspiel «ANNO DOMINI – MÜNZEN» auf deutsch, en français und in italiano.
Die beiden IFS-Bände 3 (Augusta Raurica I) und 4 (Augusta Raurica II) von Markus Peter sind ab sofort zum Spezialpreis von CHF 210.– (plus Versand) zu haben. Der Europreis (plus Versand) wird zum jeweiligen Tageskurs berechnet.
5./6. November 2004 in Windisch, Aula der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Die Übergabe findet am 5. November 2004 um 18.00 Uhr im Historischen Museum Luzern statt. In einer kleinen Ausstellung wird ein Teil des Fundes ausgestellt. Die 705 Silbermünzen des 18. und 19. Jahrhunderts wurden 2003 als monographische Publikation 7 vom IFS vorgelegt.
29./30. Oktober 2004 in Thun, Rathaus.
Samstag, 16. Oktober 2004, Cinéma Odeon, 5200 Brugg, 14.00 Uhr.
Anässlich ihrer Generalversammlung lädt die Gesellschaft Pro Vindonissa zu einem Runden Tisch mit dem Thema «Der Münzstempel von Vindonissa und die Heeresversorgung mit Münzen» ein. Es diskutieren mit: Regula Frei-Stolba, Suzanne Frey-Kupper, Markus Peter und Hans-Markus von Kaenel.
Samstag, 16. Oktober 2004, Vindonissa Museum, 5200 Brugg, 10.00 Uhr.
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