On enregistre sans cesse de nouvelles monnaies dans la banque de données de l’ITMS, qu’il s’agisse de nouvelles découvertes, de pièces récemment étudiées ou de complexes déjà publiés. Parallèlement, l’ITMS s’attache à des projets d’une certaine importance, qui seront publiés dans la série monographique. Pour l’instant, il s’agit des projets suivants:
1984 wurde in der Nähe des Theodulpasses auf ca. 3’000 Metern Höhe eine Gletscherleiche entdeckt. Bis 1989 wurden Knochenreste, Waffen, Bekleidungsfragmente und 182 Münzen geborgen. Die Münzen wurden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hergestellt. Nebst neun Talermünzen, die mehrheitlich aus Mailand stammen, handelt es sich zumeist um Kleinmünzen aus dem savoyisch-piemontesischen Raum.
Das Geschichtsmuseum Wallis, Sitten, bereitet dieses spannende Ensemble zur Publikation vor. In seinem Auftrag bearbeitet das IFS die Münzen und legt diese in der monographischen Reihe des IFS vor.
Kontaktperson: José Diaz Tabernero
Literatur:
Ein Projekt des IFS gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF), Projekt-Nr. 100012-116031.
Ziel des Projektes ist die Katalogisierung und Auswertung möglichst aller nachweisbarer in der Schweiz gefundenen keltischen Münzen. Der Katalog und die Ergebnisse der Auswertung sind zur Publikation in der Monographien-Reihe des IFS vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie im Zwischenstand (Mai 2009) und in der Projektdatenbank auf der Homepage des SNF.
Kontaktperson: Michael Nick
Literatur:
Die durch intensive Bautätigkeit veranlassten archäologischen Untersuchungen sowie systematische Prospektionen im Kanton Zug fördern laufend grosse Mengen von Münzen und münzähnlichen Objekten zutage, so dass sich nach den beiden IFS-Bänden Kanton Zug I (1993) und II (2009) bereits Band III in Vorbereitung befindet (Funde ab 2003/2004). Die Fundvorlage durch den Autor Stephen Doswald wird sowohl Einblicke in neue Fundstellen geben als auch das Material bereits bekannter Fundorte vermehren. So ist zum Beispiel durch die Neufunde keltischer Münzen ein genauerer Datierungsansatz der spätlatènezeitlichen Siedlung auf der Baarburg (Gemeinde Baar) zu erwarten. Die Publikation wird auch die Funde aus dem römischen Gewerbebezirk und dem Heiligtum von Cham-Hagendorn sowie die zahlreichen antiken Münzen vom Äbnetwald in Cham-Oberwil und von Hünenberg, Huobweid, umfassen. Weiterhin wird der dritte Zuger Band eine Fülle mittelalterlicher und neuzeitlicher Münzen aus archäologischen Grabungen und Bauuntersuchungen in den Orten Baar, Cham, Zug u. a. bieten.
Kontaktperson: Michael Nick
Vorgestellt werden neben allen Neufunden, die bis und mit 2002 berücksichtigt werden, auch die Altfunde wie der römische Schatzfund von Dombresson und die Funde von La Tène. Zum ersten Mal wird ein Überblick über die auf dem Kantonsgebiet gefundenen Münzen gegeben, der von der keltischen Epoche bis zur heutigen Zeit reicht.
Kontaktperson: Nathalie Jacot
Dieser erste Band behandelt die Münzfunde aus den öffentlichen Heiligtümern von Avenches, der Hauptstadt der Helvetier. Die 579 Münzen stammen aus verschiedenen Kultorten intra und extra muros, alle aus jüngeren Grabungen mit archäologisch gut definierten Zusammenhängen. Im Rahmen dieses durch die SAGW finanzierten Projektes können die Avencher Münzfunde aus religiösem Zusammenhang umfassend aufgearbeitet werden.
Kontaktperson: Nathalie Jacot
Literatur:
In diesem Band werden die über tausend Münzen vorgestellt, die in Kirchen oder im Zusammenhang mit Kirchen (wie z. B. Kirchenfriedhof) gefunden wurden. Hier ragt zahlenmässig die Pfarrkirche SS. Nazario e Celso von Airolo mit 357 Exemplaren hervor. Zum ersten Mal wird ein Überblick der mittelalterlichen und neuzeitlichen Tessiner Münzfunde am Beispiel der Kirchenfunde gegeben.
Kontaktperson: José Diaz Tabernero
Literatur:
Der Hort wurde 1990 in der Rue Trouillat 11 in Pruntrut entdeckt. Er besteht aus 1160 Münzen und 29 Fragmenten. Vertreten sind hauptsächlich einseitig geprägte Pfennige des Rappenmünzbundes. Die Münzen stammen aus Oberitalien, Frankreich, der Schweiz und Süddeutschland. Das zeitliche Spektrum des Fundes reicht vom 2. Viertel des 14. Jahrhunderts bis Ende des 1. Viertels des 15. Jahrhunderts. Vergraben wurde der Schatz zwischen 1422 und 1425.
Kontaktperson: Rahel C. Ackermann
Literatur:
In diesem Band werden alle bekannten mittelalterlichen und neuzeitlichen Münzfunde der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern vorgestellt. In ausgewählten Fällen werden münzähnliche Objekte wie Rechenpfennige, Jetons oder religiöse Medaillen berücksichtigt.
Kontaktperson: José Diaz Tabernero
Literatur:
Die zahlreichen Münzen, die im Kanton Baselland bei archäologischen Untersuchungen, anlässlich von Bauarbeiten oder schlicht per Zufall gefunden wurden, sind bisher grösstenteils unbearbeitet (mit Ausnahme von Augusta Raurica). Vor Kurzem hat die Fachstelle Archäologie und Museum die Bestände zusammengestellt und neu geordnet. Damit sind jetzt ideale Rahmenbedingungen für die wissenschaftliche Erschliessung dieses wichtigen historischen Quellenmaterials gegeben.
In Zusammenarbeit mit der Archäologie Baselland wird das IFS (Rahel C. Ackermann, Markus Peter) ab September 2011 diese Fundmünzenbestände aufarbeiten und innert ca. 5 Jahren zur Publikation in unserer Monographien-Reihe vorbereiten. Das Projekt wurde möglich dank grosszügiger finanzieller Beiträge der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft Basel (FAG) sowie des Swisslos-Fonds Baselland.
Kontaktperson: Rahel C. Ackermann und Markus Peter
Literatur:
© ITMS 2012